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Weseranpassung

Start des vorbereitenden Verfahrens – Unterrichtung über den Untersuchungsrahmen



Mit dem Festlegen des Untersuchungsrahmens (Scoping) für die Vorhaben zur Fahrrinnenanpassung der Außen- und Unterweser (Nord) hat das vorbereitende Verfahren nach Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz begonnen.

Das vorbereitende Verfahren sieht als ersten Verfahrensschritt eine Unterrichtung über den Untersuchungsrahmen nach § 15 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung vor. Nach den Vorschriften des Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetzes muss die zuständig Behörde (Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt) dem Träger des Vorhabens (WSA Weser-Jade-Nordsee), den zu beteiligenden Behörden und Verbänden sowie der betroffenen Öffentlichkeit vor der Unterrichtung über den Untersuchungsrahmen Gelegenheit zu einer Besprechung geben.

Dieser sogenannte Scopingtermin umfasst den Gegenstand, den Umfang und die Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung und der weiteren mit dem Verkehrsinfrastrukturprojekt verbundenen Umweltprüfungen. Als Grundlage für die Besprechung und die Festlegung des Untersuchungsrahmens hat der Träger des Vorhabens jeweils eine Unterlage zu den Projekten vorgelegt (Scopingunterlage).

Alle Personen, deren Belange von einer späteren Zulassungsentscheidung bezüglich eines oder beider Vorhaben berührt werden, konnten an dem Scopingtermin teilnehmen. Diese Besprechung fand am 11.05.2022 im Veranstaltungszentrum Fischbahnhof in Bremerhaven statt.

Die Scopingunterlagen sowie weitere Informationen finden Sie hier

Ausbauziele Außenweser und Unterweser (Nord)



Transportrouten, Schifffahrt und die Hafenstädte prägen seit jeher die Weserregion. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Häfen und der wachsenden Anzahl an immer größer werdenden Schiffen nehmen auch die Anforderungen an die Bundeswasserstraße Weser zu.

Als Unterbehörde der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser-Jade-Nordsee für den Ausbau und die Unterhaltung der Bundeswasserstraße Weser verantwortlich. Hierunter fällt die geplante Weseranpassung, unter der die Vorhaben Fahrrinnenanpassungen der Außenweser und Fahrrinnenanpassung der Unterweser (Nord) zusammengefasst werden.

Die geplanten Vorhaben sind im Bundesverkehrswegeplan 2030 im vordringlichen Bedarf aufgenommen und Gegenstand des Wasserstraßenausbaugesetzes sowie des Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetzes.

Das WSA Weser-Jade-Nordsee ist Träger des Vorhabens (TdV).

Ziel des Vorhabens in der Außenweser ist die Anpassung der Fahrrinne an die Entwicklungen im Schiffsverkehr zur Gewährleistung einer tideunabhängigen Erreichbarkeit des Containerterminals (CT)  Bremerhaven für Großcontainerschiffe mit einem Abladetiefgang von 13,50 m sowie die Gewährleistung von Begegnungsverkehren in der äußeren Außenweser zur Reduzierung von Wartezeiten. In diesem Zuge wird auch die hafenbezogene Wendestelle gegenüber dem CT auf das Maß der geplanten Sollsohle der Außenweser vertieft.

Ziel des Vorhabens in der Unterweser (Nord) ist die Anpassung der Fahrrinne an die Entwicklungen im Schiffsverkehr. Mit der Fahrrinnenanpassung soll die tideabhängige Erreichbarkeit des Hafens Brake für Schiffe mit einem Abladetiefgang von 12,80 m ermöglicht werden.

Natur- und Umweltschutz haben bei den geplanten Anpassungsmaßnahmen einen hohen Stellenwert. Ökologische und naturschutzfachliche sowie wasserwirtschaftliche Maßnahmen werden von Anfang an in das Vorhaben integriert, um in den betroffenen Flussregionen ökologische und ökonomische Interessen in Einklang zu bringen.

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